Anandas spirituelle Linie

Paramhansa Yogananda

1893–1952 Yogananda war der erste große Yogameister, der den größten Teil seines Lebens im Westen verbrachte und hauptsächlich dort lehrte. 1920 kam er aus Indien in die USA und lebte dort bis zu seinem Tod. Ananda basiert auf den Lehren von Paramhansa Yogananda und seiner Linie von Gurus.

Swami Sri Yukteswar

Swami Sri Yukteswar war der Guru von Paramhansa Yogananda und Schüler von Lahiri Mahasaya. Bei einer Begegnung mit Babaji im Jahr 1894 erfuhr er, dass einer seiner Schüler berufen sei, die Yogalehren in den Westen zu tragen. Sri Yukteswar war für seine Strenge bekannt – entsprechend klein blieb die Zahl seiner Schüler. Er leitete zwei Ashrams, in Serampore und in Puri, und verfasste das Werk Die Heilige Wissenschaft.

Lahiri Mahasaya

1828–1895 Lahiri Mahasaya, Schüler von Mahavatar Babaji, hat Kriya Yoga für Menschen aller Lebensbereiche zugänglich gemacht. Als er Babaji 1861 im Alter von 33 Jahren begegnete, empfing er von ihm die Technik des Kriya Yoga. Obwohl er sich das Leben eines Mönchs wünschte, war sein Weg ein anderer: Als verheirateter Familienvater sollte er zeigen, dass tiefe spirituelle Verwirklichung auch in einem weltlichen Leben möglich ist. Zu seinen vielen Schülern zählten Swami Sri Yukteswar sowie die Eltern von Paramhansa Yogananda.

Mahavatar Babaji

Mahavatar Babaji ist der Guru von Lahiri Mahasaya und der Hüter einer uralten Wissenschaft: Kriya Yoga, das während des Dunklen Zeitalters in der Welt verloren gegangen schien, lebte durch ihn wieder auf. Weithin bekannt wurde dieser geheimnisvolle Meister durch Paramhansa Yoganandas Autobiographie eines Yogi. Babaji weilt noch heute im Himalaya – seit Jahrhunderten, vielleicht seit Jahrtausenden. Still und unsichtbar wirkt er im Hintergrund, als Wegweiser für große spirituelle Lehrer und ihre Missionen. Deshalb trägt er den Titel Mahavatar – die große Inkarnation Gottes.

Jesus Christus

Jesus Christus erschien Mahavatar Babaji mit einer Bitte: Er möge jemanden in den Westen entsenden, um die Lehren des ursprünglichen Christentums wiederzubeleben. Seine Botschaft war klar – die Menschen brauchten einen direkten, inneren Zugang durch tiefe Meditation. Dieser Weg spiegelt sich in den Worten des Johannes-Evangeliums: „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ (Johannes 1,12)

Die Gründer und spirituellen Leiter von Ananda

Swami Kriyananda

1926–2013 Swami Kriyananda (J. Donald Walters) ist der Gründer von Ananda. Mit 22 Jahren – im Jahr 1948 – wurde er Schüler von Paramhansa Yogananda, und diese Begegnung sollte sein gesamtes Leben verändern. Ende der 1960er Jahre erwarb er ein Stück Land in Nordkalifornien und legte damit den Grundstein für das Ananda Village. Was als kleine Gemeinschaft begann, wuchs zu einer weltweiten Bewegung: Heute verbinden Ananda-Gemeinschaften in Indien und Italien, sowie zahlreiche Zentren und Meditationsgruppen, Menschen rund um den Globus. Swami Kriyananda hinterließ zudem ein reiches kreatives Erbe – 150 Bücher und über 400 Musikwerke.

Nayaswami Jyotish & Nayaswami Devi

Nayaswami Jyotish und Nayaswami Devi leiten Ananda Sangha Worldwide als spirituelle Direktoren – Nayaswami Jyotish als spiritueller Nachfolger von Swami Kriyananda. Jyotish begegnete Swami Kriyananda 1966, Devi drei Jahre später. Seitdem haben sie sein Werk aus nächster Nähe mitgestaltet und Anandas Wirken in alle Welt getragen. Heute reisen sie durch die USA, Indien und Europa, um über Kriya Yoga, Meditation und die Spiritualisierung des Alltags zu sprechen – jenes Thema, das Lahiri Mahasayas Erbe so lebendig hält. Als Autoren und Herausgeber haben sie gemeinsam und einzeln mehrere Bücher veröffentlicht.